Probleme durch den Mindestlohn

Probleme durch den Mindestlohn

MIT Saar führt Gespräche mit betroffenen Verbänden

Die Einführung des gesetzlichen Mindestlohnes von 8,50 Euro pro Stunde seit dem 01.01.2015 hat – ungeachtet der Tatsache, dass die überwiegende Mehrheit der saarländischen Unternehmen bereits zuvor einen Stundenlohn über 8,50 gezahlt hat  nicht nur Vorteile mit sich gebracht.

Auch schwere Nachteile für Arbeitgeber, aber auch für Vereine und gemeinnützige Organisationen hat es mit sich gebracht:

Denn mit der Einführung und vor allem der gesetzgeberischen Umsetzung des Mindestlohns gehen nicht nur steigende Arbeitskosten einher, sondern es wurde erheblicher bürokratischer Mehraufwand für Arbeitszeiterfassung- und dokumentation geschaffen. Aus Sicht der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) der CDU Saar besteht hier Nachbesserungsbedarf.

 

Der Landesvorsitzende der MIT Saar, Bernd Wegner, der als Präsident der Handwerkskammer (HWK) die Sorgen und Nöte vieler mittelständischer Handwerksbetriebe mit dem bürokratischen Gesetz selbst bestens kennt, hat außer der von ihm selbst vertretenen HWK weitere Betroffene eingeladen, um die durch den Mindestlohn entstandenen Problem offen anzusprechen, mit dem MIT zu diskutieren und ggfs. gemeinsam Lösungsvorschläge zu entwickeln:

 

Die Verantwortlichen der saarländischen Industrie- und Handelskammer (IHK), der Vereinigung Saarländischer Unternehmerverbände (VSU), des Dehoga Saar Hotel und Gaststättenverbands, des saarländischer Einzelhandelsverbands, der saarländischen Initiative Pro Ehrenamt, des saarländischen Landessportverbands, des Deutsche Rote Kreuzes (DRK) Saar und der saarländischen Ableger der Caritas und der Arbeitswohlfahrt (AWO) wurden von MIT-Landeschef Wegner, der zugleich für die CDU dem Landtag angehört, zum persönlichen Gespräch gebeten. Die Gespräche zwischen der MIT Saar und den betroffenen Verbänden haben ergeben, dass das aktuelle Gesetz für die Betroffenen viele Unklarheiten und sehr viele bürokratische Hürden enthalte. Hier gilt es nun von Seiten der Mittelstandsvereinigung Änderungsvorschläge einzubringen.