Pressemitteilung der MTI zur Flexi-Rente

Pressemitteilung der MTI zur Flexi-Rente

MIT-Chef Wegner: „Arbeiten im Alter wird attraktiver“.

MIT-Chef Wegner: „Arbeiten im Alter wird attraktiver“.

Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU (MIT) Saar freut sich über die Einigung der Großen Koalition zur Flex-Rente. Durch die vorgesehene Neuregelung sollen Arbeitslosenbeiträge für beschäftigte Renter abgeschafft werden. Nach den bereits seit Juli 2014 geltenden arbeitsrechtlichen Erleichterungen, die ebenfalls auf Initiative der MIT eingeführt worden waren, können ältere Beschäftigte über das Renteneintrittsalter hinaus auf freiwilliger Basis befristet mit mehrfachen Verlängerungen weiter beschäftigt werden.

Die Flexibilisierung der Rentenvorschriften war ein schon seit langem verfolgtes Ziel der MIT, die jetzt vorgesehene Neuregelung daher ein großer Erfolg für die hartnäckigen Bemühungen, insbesondere des MIT-Bundesvorsitzenden Carsten Linnemann.

Der Landeschef der MIT Saar, Bernd Wegner, kommentiert dies wie folgt: „Arbeiten im Alter wird durch die Neuregelung attraktiver für Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Die sinnlose „Strafzahlung“ von Arbeitslosenbeiträgen für aktive Rentner, die gar nicht mehr arbeitslos werden können und trotzdem mit den Arbeitgebern Abgaben in die Arbeitslosenversicherung zahlen mussten, wird endlich abgeschafft. Damit wird der Anreiz erhöht, dass diejenigen, die im Alter noch arbeiten können und wollen, von ihren Arbeitgebern weiter beschäftigt werden.“

Wegner weiter: „Für uns von der MIT ist die Flexi-Rente das Gegenmodell zur Rente mit 63 Wir wollen einen Mentalitätswandel: Arbeit im Alter muss keine Bürde sein, sondern bedeutet Teilhabe, Sinnstiftung und persönliche Kontakte. Deshalb sollte man auch nicht vom „Renteneintrittsalter“, sondern vom „Rentenbezugsalter“ sprechen. Wenn man Rentenversicherungsleistungen bekommt, bedeutet dies nicht, dass man „nur Rentner“ ist, sondern man soll auch weiter arbeiten können – natürlich nur dann, wenn man dies auch selbst will und gesundheitlich kann!“

Auf dem bevorstehenden Bundesmittelstandstag will die MIT beschliessen, auch im Beamtenrecht die starren Pensionsgrenzen, die bei Bund und Ländern unterschiedlich geregelt sind, zu lockern. Dazu Bernd Wegner: “Gerade jetzt bei der Flüchtlingskrise wären wir oft froh, wenn uns Beamte, die das selbst wollen, weiter mithelfen könnten, z.B. Lehrer beim Sprachunterricht, statt im starren Pensionsalter in den Zwangsruhestand geschickt zu werden.“